Einen wunderschönen guten Abend an alle, die diesen Eintrag lesen. Dies ist mein erster Blogeintrag, und ich freue mich schon auf unsere gemeinsame Zeit.

Eine Zeit des Denkens, Zerdenkens und der tausend hinkenden Vergleiche. Einfach eine Zeit, in der wir herausfinden, welch nutzbare, wie sinnlose Gedanken wir sinnvoll, wie nutzlos erdenken können.

J.G.

Veröffentlicht am: 14.05.2025

Singen – Scherben bringen Glück

Ein neuer Tag, ein neues Thema: SINGEN. Viele werden jetzt an eine faszinierende Stimme oder an eine spektakuläre Persönlichkeit, die „toll“ singen kann, denken. Aber das ist nicht, was dieser Blog thematisiert. Wir wollen das Singen als die einfache und schöne Handlung des Menschen, Töne mit dem Mund zu erzeugen, unter die Lupe unseres mit Halbwissen und Schnapsideen gefüllten Gehirns nehmen.

Singen – schon das Wort kann man nicht aussprechen, ohne es zu singen. Das „S“ summt in der deutschen Sprache wie eine Hummel im Mund. Probier es ruhig aus: SINGEN, SINGEN, SINGEN. Wer will, kann dies auch mehrmals tun: SINGEN, SINGEN, SINGEN. Ein Hummelschwarm, der wie an einem Drehkreuz die Zähne passiert.

Jetzt, wo wir so viel gesummt haben und unser Umfeld sich fragt, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben, stellen wir fest, dass Singen einfach Spaß macht.

Selbstverständlich können nicht alle von uns „gut“ singen (gut in Anführungszeichen), aber selbst wenn wir so schief singen, dass wir tatsächlich nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, da sie zersprungen sind, macht es uns Spaß und damit auch glücklich. Scherben bringen Glück. Oder halt schief singen. :)

Singen: unter der Dusche, im Auto, auf dem Weg zur Arbeit, Uni oder Schule oder mitten in der Bahn, wo – wenn wir Glück haben – keiner uns böse ist, und wenn wir richtig viel Glück haben, ein oder zwei Leute mitsingen.

So oder so, Singen ist eine Freude des Lebens und hat noch gigantomanisch mehr zu bieten, als dieser Blog es jemals untersuchen wird. Aber mein Appell an alle, die dies lesen: Lasst uns singen, lasst uns manchmal nicht alle Tassen im Schrank haben. Singt, singt, singt – die Hummeln werden sich sicher freuen.

J.G.

Veröffentlicht am: 15.05.2025
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